Geheimnisvoll, kostbar und von mythischer Herkunft: Korallen galten vor über 500 Jahren als Wunder aus den Tiefen eines kaum erforschten Meeres. Zwischen antiker Legende und früher Wissenschaft rankte sich der Glaube, sie seien aus dem Blut der Medusa entstanden.
Die Sonderausstellung „Das Blut der Medusa“ im Schloss Ambras Innsbruck widmet sich dieser faszinierenden Geschichte und schlägt einen Bogen bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen rund 50 Korallenobjekte aus der einzigartigen Sammlung Erzherzog Ferdinands II., ergänzt durch ausgewählte Leihgaben und naturwissenschaftliche Perspektiven. Sinnlich inszenierte Räume mit Licht, Farbe und Sound lassen Kunst und Natur in Dialog treten. Zugleich rückt die Ausstellung Korallen als fragile Ikonen des Klimawandels ins Bewusstsein – einst kostbarer als Gold, heute bedroht wie nie zuvor.


Das Blut der Medusa
Die Korallen von Schloss Ambras
Schloss Ambras Innsbruck
Schlossstraße 20
6020 Innsbruck
Täglich von 10 - 17 Uhr
Im November geschlossen
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