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Ambras Glass Talks

Wir bedauern es sehr, dass aufgrund der aktuellen COVID-19 Situation das Ambraser Glasgespräch 06 heuer nicht stattfinden kann. Wir bitten um Ihr Verständnis, die Veranstaltung auf kommendes Jahr 2021 verschieben zu müssen.

Neuer Termin    6. Oktober 2021, 18.30 Uhr
Glassammlung Strasser
Eintritt frei
Moderation     Claudia Lehner-Jobst, Kuratorin der Ambraser Glassammlung Strasser
Gast    Leonid Rath,  geschäftsführender Gesellschafter in der 6. Generation des Familienbetriebs J. & L. LOBMEYR, Wien

Im Jahr 2023 wird das Wiener Familienunternehmen J. & L. LOBMEYR sein 200-­jähriges Bestehen feiern.

Im Mittelpunkt des Dialogs mit Leonid Rath steht das Thema Glasdesign aus einem besonderen Blickwinkel: »The Bubble and the Stone«, ausgehend von der im Glasherstellungsprozess entstehenden Blase als Grundlage aller Formen sowie dem reinen, funkelnden Vorbild für die Glasmacherkunst, dem kristallinen Stein.

Das Ambraser Glasgespräch 06 geht den faszinierenden Eigenschaften der Kristalle nach, die über Jahrhunderte zu exqui­sitem Glasdesign inspirierten. Welche Herausforderungen haben die Entwerfer und Handwerker zu meistern, um eine Designqualität in perfekter Abstimmung von emotionaler und faktischer Funktion zu erreichen? Welche Ästhetik ist gefragt und welches Können erforderlich, um die Möglichkeiten des Materials auszu­schöpfen?

Darüber hinaus schildert Leonid Rath die Rolle des hauseigenen Archivs und Museums, zeichnet spannende Entwicklungen von Talenten nach und und gibt Einblicke in erfolgreiche Visionen des gemeinsam mit seinen Cousins Andreas und Johannes Rath geführten Familienbetriebs.

Bild: Kugeldose (Entwurf: Oswald Haerdtl, 1925) und Gletscher Vase (Entwurf: Sebastian Menschhorn, 2004), Fotos: DAVIES+STARR

Archive (in German)

18. September 2019 – Kunstsinnige Verwandtschaften: Die Nähe Tirols zum Haus Wittelsbach, Glas und mehr in den neuen Präsentationen des Bayerischen Nationalmuseums in München

Gast bei den Ambraser Glasgesprächen 05 war Katharina Hantschmann. Sie sprach mit Claudia Lehner-Jobst über die Bestände des Bayerischen Nationalmuseums und gab einen Einblick in die höchst gelungene Neuaufstellung der Bereiche Glas und Keramik. Im Mittlepunkt standen die Beziehungen der Grafschaft Tirol zum Herzogtum Bayern, wo sich im 16. Jahrhundert Erzherzog Ferdinand II. als Kunstsammler in einem inspirierten Wettbewerb mit seinem Schwager Herzog Albrecht V. und dessen Sohn Wilhelm V. befand.

Die Ambraser Glasgespräche 05 waren Rudolf von Strasser, der im Jahr 2019 100 Jahre alt geworden wäre, gewidmet.

Moderation   Claudia Lehner-Jobst, Kuratorin der Ambraser Glassammlung Strasser
Gast    Katharina Hantschmann, Expertin für Keramik und Glas, Oberkonservatorin am Bayerischen Nationalmuseum, München

26. September 2018 – Zarter Schmuck und grazile Miniaturen aus der Glassammlung Erzherzog Ferdinands II.

Die Ambraser Glasgespräche 04 standen ganz im Zeichen von Zeitstil, Technik und Restaurierung von Glaskunst. In der Ambraser Kunst- und Wunderkammer Erzherzog Ferdinands II. fanden Colliers, Ohrgehänge, Knöpfe, Bouquets und Figuren ihren bestaunten Aufbewahrungsort. Sie waren vor der heißen Flamme einer Öllampe mit feinsten Glasröhrchen und -stäbchen zu filigranem Schmuck und Miniaturwerk verarbeitet worden. Der Abend beleuchtete den konservatorischen Umgang mit diesen Wunderwerken der Glaskunst, aber auch deren kultur- und kunsthistorische Bedeutung und nicht zuletzt ihren Beitrag zum Lebensstil unter Ferdinand II.

Moderation   Claudia Lehner-Jobst, Kuratorin der Ambraser Glassammlung Strasser
Gast    Eva Lenhart, Institut für Konservierung und Restaurierung, Universität für angewandte Kunst Wien

11. Oktober 2017 – Freundschaft aus Licht und Farbe

Die Ambraser Glasgespräche 03 waren den Gläsern des frühen 19. Jahrhunderts aus der Sammlung Strasser gewidmet. Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein erwarb im Jahr 2014 diesen Teil der Glassammlung, der ganz im Sinne des Lebensgefühls des Biedermeier für Rudolf von Strasser privates Glück bedeutete und einst Ausgangspunkt seiner Sammeltätigkeit gewesen war. Mit Landschaften von Samuel Mohn oder Allegorien von Anton Kothgasser dienten bemalte Glasbecher als Andenken und Freundschaftsgaben. Kurze Zeit später entwickelten böhmische Glashütten mit Hilfe neuer Technologien leuchtend farbige Pokale, die dem Geschmack des Aufbruchs in eine moderne Welt entsprachen.

ModerationClaudia Lehner-Jobst, Kuratorin der Ambraser Glassammlung Strasser
GastJohann Kräftner, Direktor der Fürstlichen Sammlungen Liechtenstein

19. Oktober 2016 – Das Goldrubinglas – eine sagenumwobene Kostbarkeit

Die Ambraser Glasgespräche 02 waren dem Goldrubinglas gewidmet. Es kam nicht nur kunstgeschichtlich die Gestaltung und Verzierung dieser sagenumwobenen Kostbarkeit zu Sprache, sondern besonders auch die Geschichte des Glasmachens in Renaissance und Barock.

ModerationClaudia Lehner-Jobst, Kuratorin der Ambraser Glassammlung Strasser
GastDedo von Kerssenbrock-Krosigk, Leiter des Glasmuseums Hentrich im museum kunst palast, Düsseldorf

7. Oktober 2015 – Die Traditionen der venezianischen Glaskunst

Die Ambraser Glasgespräche 01 beleuchteten die technischen und künstlerischen Traditionen der venezianischen Glaskunst. Die Einflüsse der Serenissima waren weitreichend, viele europäische Glashütten arbeiteten »à la façon de Venise«. Nicht zuletzt war die Tiroler Glasproduktion der Renaissance geprägt von der Sehnsucht nach der legendären Schönheit venezianischer Glasobjekte.

ModerationClaudia Lehner-Jobst, Kuratorin der Ambraser Glassammlung Strasser
GästeSylvia Mader, Leiterin Museum Stadtarchäologie Hall in Tirol
Rainald Franz, Kustode, Sammlung Glas und Keramik, MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien

Information

Ambras Castle
Schlossstraße 20, 6020 Innsbruck

Opening hours
Daily from 10 am to 5 pm
Closed in November


Admission till half an hour before closing time.

Holiday opening hours

Sekretariat
Tel. +43 1 525 24- 4802
info@schlossambras-innsbruck.at

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