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All' Antica

All' Antica

Götter & Helden auf Schloss Ambras

Die Ausstellung mit dem Titel all’ antica ­(„als ob es antik wäre“) befasst sich mit der Wiederaufnahme von Formengut und Inhalten aus der römischen Antike. Der Zeitraum der Betrachtung erstreckt sich vom 15. bis ins 17. Jahrhundert und bezieht sich dabei auf ein wichtiges von Habsburgern regiertes Fürstentum, die Grafschaft Tirol. Im Mittelpunkt stehen die vom Tiroler Landesfürsten Erzherzog Ferdinand II. begründeten Sammlungen auf Schloss Ambras mit Werken der Bildenden Künste, der Buchkunst, der Malerei, der Bildhauerei, der Literatur und der Kunst der Harnischschmiede. Doch nicht nur die Sammlungen dokumentieren die Auseinandersetzung des kunstsinnigen Renaissancefürsten mit der Antike: ganze Bildgeschichten sind bis heute in den Räumen des Schlosses erhalten geblieben, etwa die Arbeiten des Herkules im Spanischen Saal, die Sternbilder, -zeichen, Elemente und Planeten der Decke des ehemaligen Speisesaales oder der Triumphzug des Bacchus im Innenhof des Hochschlosses. Es soll gezeigt werden, in welch hohem Ausmaß die Kultur und speziell die Kunst der römischen Antike nicht nur in Italien, sondern auch in den Alpen exemplarischen Charakter auf Kultur und Kunstschaffen hatte.

Information

23. Juni 2011
bis 25. September 2011

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