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Ambraser Glasgespräche

Ambraser Glasgespräche

Mit der exquisiten »Glassammlung Strasser« sowie der Tradition der Innsbrucker Hofglashütte Erzherzog Ferdinands II. bietet sich Schloss Ambras Innsbruck als idealer Ort an, Themen rund um das Glas vertiefend zu behandeln. Deshalb wurde die Reihe der »Ambraser Glasgespräche« ins Leben gerufen. Sie verwirklicht die Vision des Sammlers Rudolf Strasser (1919–2014), Schloss Ambras als ein internationales Glaszentrum zu etablieren. Namhafte Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichen Fachbereichen kommen in einer moderierten Gesprächsrunde zu Wort: Wissenschaftler, Kuratoren, Restauratoren, Glasbläser, Archäologen, u. a. Sie gewähren dem Publikum ihre ganz persönlichen Einblicke in die faszinierende Welt der Glaskunst.

Die »Ambraser Glasgespräche« sind eine Gesprächsreihe zu speziell ausgewählten Themen vor interessierem Publikum und finden auf Schloss Ambras Innsbruck eimal jährlich jeweils im Herbst statt. Der Eintritt ist frei.

Moderiert werden die »Ambraser Glasgespräche« von Claudia Lehner-Jobst, Kuratorin der Ambraser »Glassammlung Strasser«.

 

 


Archiv

26. September 2018 – Zarter Schmuck und grazile Miniaturen aus der Glassammlung Erzherzog Ferdinands II.

Die Ambraser Glasgespräche 04 standen ganz im Zeichen von Zeitstil, Technik und Restaurierung von Glaskunst. In der Ambraser Kunst- und Wunderkammer Erzherzog Ferdinands II. fanden Colliers, Ohrgehänge, Knöpfe, Bouquets und Figuren ihren bestaunten Aufbewahrungsort. Sie waren vor der heißen Flamme einer Öllampe mit feinsten Glasröhrchen und -stäbchen zu filigranem Schmuck und Miniaturwerk verarbeitet worden. Der Abend beleuchtete den konservatorischen Umgang mit diesen Wunderwerken der Glaskunst, aber auch deren kultur- und kunsthistorische Bedeutung und nicht zuletzt ihren Beitrag zum Lebensstil unter Ferdinand II.

Moderation   Claudia Lehner-Jobst, Kuratorin der Ambraser Glassammlung Strasser
Gast    Eva Lenhart, Institut für Konservierung und Restaurierung, Universität für angewandte Kunst Wien

11. Oktober 2017 – Freundschaft aus Licht und Farbe

Die Ambraser Glasgespräche 03 waren den Gläsern des frühen 19. Jahrhunderts aus der Sammlung Strasser gewidmet. Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein erwarb im Jahr 2014 diesen Teil der Glassammlung, der ganz im Sinne des Lebensgefühls des Biedermeier für Rudolf von Strasser privates Glück bedeutete und einst Ausgangspunkt seiner Sammeltätigkeit gewesen war. Mit Landschaften von Samuel Mohn oder Allegorien von Anton Kothgasser dienten bemalte Glasbecher als Andenken und Freundschaftsgaben. Kurze Zeit später entwickelten böhmische Glashütten mit Hilfe neuer Technologien leuchtend farbige Pokale, die dem Geschmack des Aufbruchs in eine moderne Welt entsprachen.

ModerationClaudia Lehner-Jobst, Kuratorin der Ambraser Glassammlung Strasser
GastJohann Kräftner, Direktor der Fürstlichen Sammlungen Liechtenstein

 

 


19. Oktober 2016 – Das Goldrubinglas – eine sagenumwobene Kostbarkeit

Die Ambraser Glasgespräche 02 waren dem Goldrubinglas gewidmet. Es kam nicht nur kunstgeschichtlich die Gestaltung und Verzierung dieser sagenumwobenen Kostbarkeit zu Sprache, sondern besonders auch die Geschichte des Glasmachens in Renaissance und Barock.

ModerationClaudia Lehner-Jobst, Kuratorin der Ambraser Glassammlung Strasser
GastDedo von Kerssenbrock-Krosigk, Leiter des Glasmuseums Hentrich im museum kunst palast, Düsseldorf

7. Oktober 2015 – Die Traditionen der venezianischen Glaskunst

Die Ambraser Glasgespräche 01 beleuchteten die technischen und künstlerischen Traditionen der venezianischen Glaskunst. Die Einflüsse der Serenissima waren weitreichend, viele europäische Glashütten arbeiteten »à la façon de Venise«. Nicht zuletzt war die Tiroler Glasproduktion der Renaissance geprägt von der Sehnsucht nach der legendären Schönheit venezianischer Glasobjekte.

ModerationClaudia Lehner-Jobst, Kuratorin der Ambraser Glassammlung Strasser
GästeSylvia Mader, Leiterin Museum Stadtarchäologie Hall in Tirol
Rainald Franz, Kustode, Sammlung Glas und Keramik, MAK - Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst, Wien

 

 

Information

Ambras Castle
Schlossstraße 20, 6020 Innsbruck

Opening hours
daily, 10 a.m. - 5 p.m.
Admission till half an hour before closing time.

Closed during November!

The Habsburg portrait gallery and the Collection of gothic sculptures are open April to October!

December 24, 2018: open 10 a.m.–5 p.m.December 25, 2018: open 10 a.m.–5 p.m.December 26, 2018: open 9 a.m.–5 p.m.Holiday opening hours

Sekretariat
Tel. +43 1 525 24- 4802
info@schlossambras-innsbruck.at

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